Eine Lichtplanung ist optimal, wenn sie auf die jeweilige Raumsituation und die Nutzung eingeht, die Besonderheiten des Gebäudes und die Intention des Architekten einbezieht, mund Licht als zusätzlichen Werkstoff und als Gestaltungsmittel behandelt. Künstliche Beleuchtung kann der natürlichen überlegen sein. Dem Beobachter werden Wahrnehmung und Orientierung im Umfeld der Architektur erleichtert. Licht wird zur vierten Dimension in der Architektur.

 

Der Raum wird zur Lösung der Beleuchtungsaufgaben in Funktionen und Bereiche gegliedert. Raumbereiche sind Arbeitsplätze, Verkaufsflächen, Theken- und Regalpräsentationsflächen sowie Eingangsbereiche und Wegezonen. Man spricht von der Zonierung des Raumes. Es wird geklärt, welche Aufgaben die einzelnen Zonen hinsichtlich ihrer Funktionalität und Emotionalität erfüllen sollen.

 

Mit Erfahrung und Einfühlungsvermögen wird entschieden, welche Lichtwirkungen die Aufgabenstellung optimal lösen. In den einzelnen Zonen setzt man Licht zur Grund- und Akzentbeleuchtung oder zur speziellen Wegeführung, Orientierung und der Betonung architektonischer Stilmittel ein. Das Licht formt den Raum und unterstützt den Betrachter in seiner Wahrnehmung. Es steht eine nahezu unbegrenzte Anzahl an Stilmitteln und Kombinationsmöglichkeiten von Licht und Lampen zur Verfügung.

 

Je nach Beleuchtungsaufgabe kommen eine oder mehrere Lampentypen in Frage. Mit Hilfe von ersten Abschätzungen und Berechnungsprogrammen werden Anzahl und Leistungsaufnahme sowie weitere technische Details der ausgewählten Lichtquellen festgelegt. Dies geschieht schon in enger Abstimmung mit der Leuchtenauswahl.